Montag, 4. Februar 2008

Eucharistie feiern

Intensivseminar für ReligionslehrerInnen mit Mag. Klaus Einspieler und Christoph Mühltaler am 09. und 10. Jänner 2008


Eucharistie feiern als Seminar für ReligionslehrerInnen? Heißt das nicht „Eulen nach Athen zu tragen“? Dennoch fanden sich neben den Kolleginnen der Berufseingangsphase etliche ReligionslehrerInnen ein, die sich schon viele Jahre im Unterricht und in der Planung und Durchführung von Schulgottesdiensten bewährt haben.






Mit Klaus Einspieler und Christop Mühltaler fügten zwei hervorragende Referenten auf ihren Gebieten eine gelungene Mischung von liturgischen und musikalischen Teilen zu einem harmonischen Ganzen. Nicht nur Liturgie, sondern auch Liturgiegeschichte, Kirchen- und Kunstgeschichte, Theologie, Musik und Musikkunde waren Themen in diesen beiden Tagen. Unter anderem wurde auch der kritische Blick der Teilnehmenden für Texte und Melodien aus unterschiedlichen in Gottesdiensten verwendeten Gesangbüchern geschärft.





„Wir haben viel Neues erfahren, es waren zwei wertvolle praktische und bereichernde Tage!“ war der Grundtenor der erfreulichen Rückmeldungen. Die Resultate aus dem Seminar werden beim Folgeseminar am 28.02.2008 gemeinsam begutachtet und dann allen TeilnehmerInnen zur Verfügung gestellt.

Freitag, 1. Februar 2008

RU in Mehrstufenklassen

31.01.2008
Seminar mit Renate Kaiser und Karin Bucher

Mehrstufenklasse ist nicht gleich Mehrstufenklasse…
Diese Erkenntnis kristallisierte sich in diesem Seminar heraus. Montessoriklassen mit vier Schulstufen, ein- oder zweiklassige Volksschulen, fünf Schulstufen in einer Klasse – die Palette ist breit, die Gegebenheiten und die damit verbundenen Probleme unterschiedlich, ebenso Vorgehensweisen und Lösungsansätze. Wohltuend und hilfreich empfanden alle Teilnehmerinnen den Erfahrungsaustausch: Newcomerinnen und Profis lernten voneinander. Einig waren sich alle darüber, dass die Erstkommunion in Mehrstufenklassen eine besondere Herausforderung darstellt.
Karin Bucher stellte im praktischen Teil des Seminars gekonnt Unterrichtseinheiten und Materialien für einen differenzierten Religionsunterricht in Mehrstufenklassen vor. Ihre Ideen und vor allem die Einfachheit der von ihr geschaffenen biblischen Figuren, die vielfältig und variabel eingesetzt werden können, fanden regen Anklang.
Für den Folgetermin (Mo 31.03.2008) sind alle Teilnehmerinnen gebeten, gelungene Modelle und bewährte Materialien mitzubringen unter dem Motto: eine für alle - alle für eine.

open door Gästezimmer

Maria Trojer aus Außervillgraten - sie gehört zu meinen Lebensmenschen - schenkte mir dieses Gebet. Danke, Maria!

Herr, gib uns den Glauben,
dass wir das Unmögliche wagen.
Gib uns die Hoffnung,
dass wir nicht rechts oder links sehen.
Gib uns dein Wort,
dass wir nicht verlassen sind.
Du gehst neben uns auf den Wellen.
Wem sollen wir uns anvertrauen?
Wem sollen wir gehorchen?
Von wem den Sinn unserer Mühe erwarten?
Du gehst neben uns auf den Wellen,
und wir vertrauen uns deinem Meer an.
Ohne Grund unter den Füßen gehen wir;
denn du bist der Weg.
Wir rühmen dich,
der du die Welt verwandelst.

Jörg Zink

Donnerstag, 31. Januar 2008

open door Gästezimmer

Liebe Giti, herzlich willkommen in meinem Gästezimmer und danke für deinen Beitrag! Immer wieder erfreuen mich deine guten Gedanken. Sie machen meine Tage heller!

hier bin ich
gott vor dir
so wie ich bin –
mit meiner sehnsucht
meiner hoffnung
meiner freude, meinem ärger
meiner müdigkeit, …
hilf mir zu sehen
was du mir zeigen möchtest
zu hören
was du mir jetzt sagen
möchtest
zu spüren,
dass du mit mir gehst
und bei mir bleibst
so bin ich jetzt da vor dir
in diesem augenblick
lasse ich alle meine pläne
sorgen und ängste los
ich lege sie in deine hände
herr, ich warte auf dich
du kommst auf mich zu –
durchflutest mich
mit deinem geist
du bist der grund
meines seins
öffne mich für deine
gegenwart,
damit ich immer
tiefer erfahre,
wer du bist und
was du von mir willst
amen

nach Dag Hammarskjöld



tu sem
stojim pred tabo Bog
kakršen sem –
s svojim hrepenenjem
s svojim upanjem
s svojim veseljem in svojo jezo
s svojo utrujenostjo…
pomagaj mi spregledati
kaj mi želiš pokazati
daj mi slišati
kar mi želiš sedaj
povedati
daj mi čutiti
da si zmenoj
in boš ostal z menoj
tako stojim pred tabo
v tem trenutku
spustim vse svoje načrte
svoje skrbi in strahove
polagam jih v tvoje roke
Gospod, čakam nate
ti mi prihajaš nasproti
prevevaš me
s svojim duhom
ti si vzrok / bistvo
mojega življenja / bivanja
odpri me
da bom čutil tvojo navzočnost,
da bom
vedno globlje doživljal
kdo si in
kaj od mene želiš
amen

po Dagu Hammarskjöldu

(Bearbeitung Giti Wuzella)

Typisch Mädchen? Typisch Bub?

Geschlechtssensible Pädagogik und geschlechtergerechte Arbeit mit Mädchen und Buben im Religionsunterricht
Seminar mit Renate Kaiser am 22. Jänner 2008


Eigene Vorstellungen und eventuelle Vorurteile über „typisch weiblich – typisch männlich“, die Klärung der Begriffe „Sex“ (biologisch) und „Gender“ (gesellschaftlich hergestellt, konstruiert und daher veränderbar), der Einfluss der Erziehenden auf die Rollenvorstellungen und –entwicklungen von Mädchen und Buben und daraus resultierend die notwendige Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie, Aufgaben und Ziele einer geschlechtergerechten Pädagogik, Notwendigkeit, Möglichkeiten und Begrenztheiten deren Umsetzung im RU sowie praktische Ansätze für geschlechtsspezifische Arbeit mit Mädchen und Buben im Religionsunterricht waren die Inhalte dieses Seminars.









Die Zusammensetzung der kleinen Gruppe ausschließlich aus Frauen ermöglichte regen Austausch und sehr offene Gespräche. Dennoch wurde bedauert, dass kaum Männer für die Auseinandersetzung mit dieser Thematik zu gewinnen sind. Das Bewusstsein, dass Frauen und Männer in ihrer Aufgabe als Erzieherinnen und Erzieher durch oft unbewusste Erwartungshaltungen die Mädchen und Buben in vorgefasste Geschlechterrollen drängen und sie darin bestärken, ist grundsätzlich noch zu wenig vorhanden.

Sinnorientierte Pädagogik. Theorie und Praxis

Seminar zur VS-Didaktik 15.01.2008 im Pfarrzentrum Don Bosco

Die Einheiten des zweiten Termins wurden von Daniela Fellner-Beer und Maria Silan für die erwartungsvoll gespannten Teilnehmerinnen wiederum gekonnt nach den Prinzipien der RPP „Versammlung – Disposition – Begegnung – Deutung – Vertiefung“ aufbereitet.

In Beziehung zu einem „Du“ treten - „Wenn einer aus dem Rahmen fällt“, Jesus kommt als Mensch zu Menschen - die Taufe Jesu - Petrus, der Fels und gemeinsam „Kirche bauen“ waren die Inhalte, die theologisch, religionspädagogisch und didaktisch dargelegt wurden. In Gruppenarbeit wurden Anschauungen/Hinführungen zu den Themen „Licht“ und „Wasser“ von den Teilnehmerinnen erarbeitet. Ein überaus ertragreiches Seminar, bestens vorbereitet von den Referentinnen, das die Teilnehmerinnen
dankbar und begeistert mitgestalteten.



Alles Gute und Gottes Segen zum Geburtstag!

Ich wünsche Dir,
dass Du die Dinge geduldig trägst,
die Dir auferlegt sind,
aber auch die Erkenntnis,
dass Du nicht alles tragen musst,
was Dir andere aufbürden,
und dass man unnützen Ballast abwerfen kann.

Alles Gute zum Geburtstag im Jänner

02.01. Roswitha ZOTTLER

08.01. Maria PROKOPP

12.01. Anton OPETNIK, Veronika PODGORNIK, Gertrud WINKLER

14.01. Michael EBNER, Hildegard TSCHUITZ, Helga ZWEINER

15.01. Andrea PRAPROTNIK

16.01. Barbara GAILER

17.01. Ingrid RUTHARDT

18.01. Barbara KNAPP, Birgit KOBALD, Angelika KRASSNITZER, Josefine KUESS, Christine LACKNER

20.01. Daniela FELLNER-BEER, Michael HAUSENBICHL

24.01. Friederike KULTERER

25.01. Susanne KRACHLER

29.01. Anna Maria HATTENBERGER, Cornelia TRANINGER