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Montag, 3. März 2008

heute.glauben: Credo

13.02.2008
Studientag der REGION Bleiburg.Ferlach.Völkermarkt
mit DDR. Christian Stromberger

GLAUBE VERA CREDO zierte in großen Buchstaben das blaue, runde Tuch in der Mitte des Hörsaales. Ein Wort, eine Grundhaltung in drei Sprachen verband am Mittwoch, 13. Feber 2008, ReligionslehrerInnen aus drei Katechetenkreisen der südlichsten Region Kärntens zu einem gemeinsamen Studientag. In diesen Katechetenkreisen treffen sich ReligionslehrerInnen, die großteils an Schulen unterrichten, die im Geltungsbereich des zweisprachigen Schulwesens liegen.
„Ich glaube. Verujem“ wurde zum verbindenden und stärkendem Erlebnis. Grußworte von Renate Kaiser, meditative Gedanken von Monika Jenšac und der Segen, den Referent DDr. Christian Stromberger über uns aussprach, leiteten den Tag ein. Die TeilnehmerInnen sangen und beteten in deutscher und slowenischer Sprache und brachten ihren lebendigen Glauben an Gott Vater, Sohn und den Heiligen Geist zum Ausdruck.



»Živo verjem, Jezus, v te« je zadonelo v slovenskem jeziku v seminarskih prostorih škofijske hiše v Celovcu. Bil je dan, ko so se srečali k izobraževanju veroučitelji in veroučiteljice iz treh katehetskih krožkov južne Koroške. Naslov študijskega dneva se je glasil: DANES. VEROVATI. NAŠA VEROIZPOVED. Predavatelj DDr. Stromberger je na preprost, slikovit in privlačen način razlagal verske vsebine. Udeleženci so z zanimanjem in veliko pozornostjo sledili izvajanjem in se iz srca nasmejali, ko je Christian Strombergerju vedno spet uspelo, stare svetopisemske izpovedi spoštljivo in duhovito povezati s sedanjostjo. »Gre za odnose«, pravi Stromberger. »Če se poglobimo v medsebojnih odnosih, bomo hkrati razumeli tudi odnos med Bogom in človekom.« Temeljna izjava se glasi: »Sad vere je upanje. Samo tisti lahko upa, ki nosi v sebi sledove čiste vere!«


Dienstag, 13. November 2007

Jesus für Fortgeschrittene

13.11.2007

Eine Antwort auf „Das Sakrileg“ und andere Dichtungen


Studientag der KPHE Kärnten mit Dr. Karl-R. Essmann am 13.11.2007 im Diözesanhaus


Dr. Karl-R. Essmann

Was hat es wirklich auf sich mit dem Werk von Dan Brown? Welche „Antworten“ gibt er in seinem Bestseller? Wie reagiert die Theologie und soll sie überhaupt reagieren? Welche Antworten hat sie auf diesen „Sakral-Thriller“, dieses Netz aus Fiktion und Fakten?
Karl Essmann spannte den Bogen zwischen historischen Gewissheiten und Legenden. Er beleuchtete die Fragen ob Jesus Geschwister, Ehefrau und Kinder hatte zunächst anhand biblischer Texte. Im zweiten Teil wendete er sich den Apokryphen zu, denen er als Erbauungsliteratur und Ausschmückungstexte, von denen vieles ins Brauchtum eingeflossen ist, ihren Platz zuwies. Spannend waren auch seine Ausführungen zur Geschichte und zu Aufstieg und Fall der Templer.



In „Jesus für Fortgeschrittene“ wurde deutlich, wenn jemand Vorurteilen glauben will, helfen kognitiver Zugang und Sachinformationen nicht. Für Christen (ob Anfänger oder Fortgeschrittene) geht es jedoch nicht um den Familienstand oder die sexuelle Unberührtheit von Jesus, sondern um Erlösung und Auferstehung!

Dr. Karl-R. Essmann



Karl Essmann stellte an den Schluss seines mit Geist, Witz, Humor und unnachahmlicher Rhetorik gehaltenen Vortrags ein Gespräch zwischen einem, der an Christus glaubt und einem, der nicht glaubt:

Da sagt der eine: „Also, du glaubst also an diesen Jesus von Nazareth?“
Sagt der andere: „Ja!“
„Also, dann sag mir einmal, wann ist Jesus also wirklich geboren?“ – „Das weiß ich nicht!“
„Sag mir dann, wie viele Geschwister hatte er?“ – „Das weiß ich nicht!“
„Sag mir, war er verheiratet oder nicht?“ – „Das weiß ich nicht!“
Da sagt der eine: „Also, du weißt aber wirklich sehr wenig für einen, der behauptet, an Jesus zu glauben!“
Und der andere antwortet: „Du hast Recht! Ich weiß tatsächlich wenig über ihn. Das ist schade. Aber eines weiß ich: Er gibt meinem Leben einen Halt, eine Tiefe und einen Sinn, er hat mir die Banalität des Lebens genommen, ohne ihn wäre mein Leben unendlich ärmer. Er ist bei mir, was immer auch in meinem Leben geschieht. Für die Welt ist er vielleicht irgendwer – für mich ist Jesus die ganze Welt. Weil ich ihn liebe. Soviel weiß ich von diesem Jesus, dem Christus aus Nazareth.“



Einen ausführlichen Bericht von Maria Ruppacher findet ihr auf der Homepage der KPHE